schöne aussichten landschaftsarchitektur  
 

 

entwicklungsplanung des hauptfriedhofes

in 35037 Marburg

Auftraggeber: Magistrat der Universitätsstadt Marburg
Bearbeitungsgebiet: 23 ha
Bearbeitungszeitraum: 2006-07

Perspektiven - modern - zeitgemäß - ausdrucksstark

Der nördliche Abschnitt des Marburger Hauptfriedhofes wird zunehmend weniger belegt, um auf diese Entwicklungstendenz zu reagieren, wurden drei Entwicklungs- Szenarien entworfen.
Sie sind ausgerichtet auf einen Zeitraum von 50 Jahren. Ziel ist es die Qualität des Friedhofes zu steigern und eine dynamische Fläche zu entwickeln die sich aktuellen und kommenden Prozessen anpasst.
Hierbei spielen auch wirtschaftliche Aspekte eine Rolle, so sind zum Beispiel kostengünstige Arbeitsabläufe
vom großer Wichtigkeit.

 
Aus drei Szenarien wurde im laufe des Arbeitsprozesses eine Vorzugsvariante ausgewählt:
Wald + Lichtung
Bewaldung der gesamten Fläche (Buche, Eiche, Lärche, Ahorn). Als Mittelpunkt der Anlage ein See im Wald. Eingelagert zwischen Bäumen, befinden sich Lichtungen diese dienen als Grabfelder. Jeder Lichtung ist eine einheitliche Bestattungsform zugeordnet. Reduzierung der Wege, Ergänzung des Baumbestandes, Förderung der Wildlinge, Anlage von Geophytenteppichen (Maiglöckchen, Blausternchen). Grabstätten unter Bäumen sind möglich, Lichtungen passen sich dem Flächenbedarf an.