schöne aussichten landschaftsarchitektur  
 

 

wohnumfeldverbesserung birckholtzweg

in 22159 Hamburg

Auftraggeber: Siedlungs-Aktiengesellschaft Hamburg – SAGA GWG
Bausumme: 0,6 Mio. €
Realisierung 2008-09

Bearbeitung: Leistungsphasen 1-9

Am 25.08.2009 fand nach einer halbjährigen Bauzeit und einer etwa einjährigen vorangegangenen Planungsphase in Hamburg Wandsbek, Stadtteil Farmsen-Berne die Einweihung einer von uns durchgeführten Wohnumfeldverbesserungsmaßnahme statt.

Mit einem feierlichen Akt, Begrüßungsworten durch die Bezirksamtsleiterin Cornelia Schroeder-Piller und dem SAGA-GWG Vorstand Willi Hoppenstedt, Musik, Essen und geselligem Zusammenkommen der Anwohner wurden die neuen Außenanlagen eingeweiht. Vor allem gab es viele Angebote für Kinder und Jugendliche.

Das überplante Gelände umfasst ca. 0,5ha und wird wesentlich durch Zeilenbauten der 50-60er Jahre geprägt. Die vorgefundene Gestaltung des Außenraums stammte weitgehend aus der gleichen Zeit und stellte sich als stark überholungsbedürftig dar. Bauherr war der SAGA-GWG Wohnungskonzern. Das Gelände ist dabei Teil eines „Themengebiets“ des Hamburger Stadtentwicklungsprogramms. In diesem Rahmen konnten etwa 50% der Herstellungskosten von insgesamt etwa 700.000 Euro durch die Stadt getragen werden. Anregungen und Wünsche für die Umgestaltungsmaßnahmen sind zuvor über eine intensive Bürgerbeteiligung generiert und dann in die konkrete Planung eingeflossen.
 
Das Ergebnis ist die Neuorganisation des vorgefundenen Geländes. Entlang eines ca. 350 Meter langen Fuß- und Fahrradweges reihen sich jetzt verschiedene Spiel- und Aktivbereiche mit einzelnen Orten der Ruhe aneinander. Der Weg hat dabei nicht nur die Funktion der Verbindung, sondern ist auch Spiel- und Aufenthaltsort. Dazu gehören extra abgezäunte Bereiche für Kleinstkinder, eine Kletterseillandschaft und eine Skaterbahn als besondere Highlights. Ein Gräserband von 2-5 Metern Breite und über 400 Meter Länge schirmt den Spiel- und Wegebereich als eine „Dünenlandschaft“ von den Bereichen der Wohngebäuden ab. So entsteht eine klare Zonierung in öffentliche und halböffentliche Bereiche. Verbindungswege zwischen „Spielband“ und Wohnbereichen wurden dabei durch Schwingtore zusätzlich betont und unterstützen die entwickelte Neuorganisation der Außenanlagen.